Orte lesen.
Potentiale finden.

Lärm = Klang = Lärm = Klang?
Klangspaziergang Praterphon.

Klangparcour Praterphon | 2013
Ortslesung und künstlerischer Klangspaziergang / durchgeführt mit der GB2*20 Wien

 

Ob es sich um Lärm oder Klang handelt, ist auf jeden Fall eines: subjektiv. Die Auseinandersetzung mit dem Wiener Praterstern im Rahmen einer Ortslesung führte zum Projekt „Klangparcour Praterphon“. Der meistbefahrene Ort Wiens wurde dadurch zur städtischen Klanginsel mit Erholungspotential.

Entlang der unsichtbaren
Schwellen des Karlsplatzes.

Rites de Passage RELOADED | 2014
Ortslesung und geführte Spaziergänge / in Kooperation mit der Kunsthalle Wien

Die geführten Spaziergänge sind als mehrteiliger Dialog angelegt und thematisieren die historische Entwicklung des Karlsplatzes,  sowie die aktuellen Projekte der Kunsthalle Wien vor Ort und den Karlsgarten. Im Kontext der Schwelle als Raum per se, die die wichtigste räumliche Voraussetzung für die Begegnung und den Dialog von Bereichen unterschiedlicher Ordnung bildet, werden durch bewusstes Bewegen räumliche und zeitliche Zusammenhänge im Stadtgefüge lesbar (Foto: Bernhard Zingler sen.)

Gemeinschaft in seiner
schönsten Form.

In der Fischenrüti, Horgen | nominiert für Hochparterre Kaninchen 2020
Ringli Züst Architekten, Zürich

Das gewachsene Ensemble aus Wohnhaus, Scheune und Remise stellt gemeinsam mit der umgebenden Landschaft den Ausgangspunkt der Überlegungen zum Aussenraum dar. Die Lage am Hang, eingebettet in die Horgener Kulturlandschaft, sowie der Blick auf See und Alpen bilden die landschaftlichen Potentiale des Ortes. Unter der Prämisse Bestehendes weiterzudenken werden gewachsene Strukturen und Spuren behutsam betrachtet und verdichtet. (Foto: Bernhard Zingler)

Klimawandel,
sichtbar machen.

Triebhuus Meditation | Twingi Landart 2020
Installation

Die Installation «Triebhuus Meditation» thematisiert den Klimawandel und versteht sich als Modellversuch unter Extrembedingungen. Das Gewächshaus schafft einen Ort. Es möchte nichts, ausser sichtbar machen, was bereits um uns herum passiert. Es sendet eine Botschaft: Halte inne und beobachte. Es bietet einen Möglichkeitsraum für Stille, Begegnung und Austausch. Das Bild des Gewächshauses wird sich im Laufe der Zeit verändern und die Gegenwart in Richtung einer unbestimmten Zukunft auflösen (Foto: Bernhard Zingler).

Wohnen und gärtnern,
wo Stadt wächst.

Wolfgarten, Volketswil | seit 2020
EMI Architekten, Zürich

Situiert am Siedlungsrand Volketswils, zwischen altem Dorfkern und modernem Volkspark gelegen entsteht mit dem Projekt Wolfgarten ein Ort, wo Kultur und Natur sich auf mannigfaltigen Ebenen begegnen können. Im Rücken die reiche Geschichte des Ortes und vor einem der offene Blick Richtung Alpen. Rund um den 80 jährigen Nussbaum, den wir mit Sorgfalt durch den Bauprozess begleitet haben, wird in Zukunft gewohnt, gespielt und mit Freude gegärtnert werden. (Foto: BZLP).

Das neue Dorfzentrum Buchrain.
Einfach, lebenswert.

Dorfzentrum Buchrain | seit 2021
Roider Giovanoli Architekten, Zürich

Gross und Klein – Jung und Alt – Miteinander anstatt Nebeneinander. Dem Zusammenleben kommt im neuen Dorfzentrum Buchrains grosse Bedeutung zu. Ein mit der Umgebung gut vernetzter und offener Ort der Begegnung und des Aufenthaltes entsteht: kleine gepflasterte Plätze, grüne Parks , blühende Vorgärten, beschattete Strassenräume und ein multifunktionaler Platz für grosse Feste. Alle Wege führen durch das neue Dorfzentrum (Visualisierung: Nightnurse).

Stadtverdichtung als Chance.
Raumkontinuum Garten.

Nordstrasse, Zürich | 2020-2024
Roider Giovanoli Architekten  Schwarz & Schwarz Architekten, Zürich

An der Nordstrasse in Zürich entwickelten wir parzellenübergreifend, mit zwei Bauherrschaften, einen Freiraumentwurf, der die limitierenden Faktoren der Stadtverdichtung als Potential aufgreift.  Die damit freigespielten und zusammenhängenden Aussenräume wurden zu einem neuen Raumkontinuum verflochten. Unter dem imposanten Baumbestand entstand ein fliessender und ruhiger Wohngarten mit Tiefenwirkung (Foto: Bernhard Zingler).

Das Regi Areal.
Vom Industrieareal zur genossenschaftlichen Wohnwelt.

Regi Areal, Eschlikon | seit 2023
Roider Giovanoli Architekten, Zürich

Das neue Regi Areal wird mit einer Vielfalt an klein-, mittel und grosskronigen Bäumen wie Ahorn, Hopfenbuche, Linde, Eiche und Traubenkirsche vegetativ und stadtklimatisch wirksam in die bestehende Grünstruktur Eschlikons „eingepflanzt“. Durch den übergreifenden Einsatz ortstypischer Materialien, identitätsstiftenden Ausstattungselementen sowie der durchlässigen Gestaltung entsteht ein Freiraum, der das unmittelbare Umfeld explizit miteinbezieht. Der neue Aussenraum des Regi Areals wird dadurch zu einem natürlichen Teil des Quartiers. (Foto: Bernhard Zingler).

Im Spiegel der Natur,
sich selbst entdecken.

Ortsbeziehung
Bildungs- und Vermittlungsarbeit

Wir sind der Überzeugung, dass eine nachhaltige Gestaltung von Orten und Landschaften nur dann gelingen kann, wenn wir uns auch bewusst mit unseren inneren Orten auseinandersetzen. Die Basis unserer Bildungs- und Vermittlungsarbeit liegt im Lesen von Orten und Landschaften. Im Rahmen unserer Workshops widmen wir uns aktiv der Beziehungsschulung Erde – Mensch und wie sich die Potentiale der Natur kraftvoll, kreativ und ausgleichend in Beruf und Alltag integrieren lassen. Je nach Themenschwerpunkt bedienen wir uns dabei unterschiedlicher Methoden (u.a. Achtsamkeit, Didgeridoo, Meditation, Naturpädagogik, Spaziergänge uvm.) (Foto: Bernhard Zingler)