Orte lesen.
Potentiale finden.

Vom Industrierelikt
zum Regionenpark.

Industrieviertelpark | 2014
Vision und Entwicklungsstrategie

Der ehemalige Transportweg zu Wasser, der Wiener Neustädter Kanal, durchfliesst heute auf einer Länge von 36 Kilometern mehrere Gemeinden im südlichen Niederösterreich. Anstatt diese zu verbinden fliesst der Kanal relativ unbemerkt an diesen vorbei. Unsere Vision des Industrieviertelparks hat das Potential, den Kanal zu beleben und die umliegenden Orte und Landschaften zu Niederösterreichs 1. Regionenpark zusammenzuschalten.

Entdecke dich selbst,
im Garten aus Glas.

Jardin de Verre | Gartenfestival Chaumont sûr Loire, 2019
Installation mit Stefanie de Vos

Jeder Mensch besitzt ein inneres Paradies: zu jeder Zeit, an jedem Ort. Die vorgeschlagene Gartengestaltung für das Gartenfestival von Chaumont sûr Loire stellt einen möglichen Zugang zu diesem inneren Zustand dar. Zwischen Birken und sinnlichen Pflanzen entsteht ein Spiel aus vertikalen, horizontalen und diagonalen Elementen. Es gibt kein erkennbares Zentrum. Was bleibt, sind abstrakte Formen. Der Glasgarten ist ein Garten, in dem man über eine Vielzahl von Erfahrungen zu sich selbst kommen kann (Foto: Domäne Chaumont sûr Loire).

Klimawandel,
sichtbar machen.

Triebhuus Meditation | Twingi Landart 2020
Installation

Die Installation «Triebhuus Meditation» thematisiert den Klimawandel und versteht sich als Modellversuch unter Extrembedingungen. Das Gewächshaus schafft einen Ort. Es möchte nichts, ausser sichtbar machen, was bereits um uns herum passiert. Es sendet eine Botschaft: Halte inne und beobachte. Es bietet einen Möglichkeitsraum für Stille, Begegnung und Austausch. Das Bild des Gewächshauses wird sich im Laufe der Zeit verändern und die Gegenwart in Richtung einer unbestimmten Zukunft auflösen (Foto: Matthias Luggen, Bern).

Klimawandel,
innehalten und beobachten.

Triebhuus Meditation II | Appetizers, Schloss Leuk 2020
Installation

Die Installation «Triebhuus Meditation» ist weitergereist. Innerhalb der wehrhaften Schlossanlage Leuks bildet das Gewächshaus einen fragilen Ort, der zur Kontemplation und zum Austausch anregt. Es sendet eine Botschaft: Halte inne und beobachte. Am Ende der Ausstellung wurde die Installation von einem Föhnsturm gegen die Mauern des Schlosses geschmettert. Ein wahrhaftig opulenter Abgang meiner Klimainstallation (Foto: Carlo Schmidt, Leuk).

Wohnen und gärtnern,
wo Stadt wächst.

Wolfgarten, Volketswil | seit 2020
EMI Architekten, Zürich

Situiert am Siedlungsrand Volketswils, zwischen altem Dorfkern und modernem Volkspark gelegen entsteht mit dem Projekt Wolfgarten ein Ort, wo Kultur und Natur sich auf mannigfaltigen Ebenen begegnen können. Im Rücken die reiche Geschichte des Ortes und vor einem der offene Blick Richtung Alpen. Gemeinsam wird gewohnt, gespielt und gegärtnert wo Stadt wächst (Foto: Baustellenkamera).

Ein neuer Garten,
auf historischem Boden.

Schloss Frauenfeld | seit 2021
Schmidlin Architekten, Zürich

Die Umnutzung der Schlossremise zu einem neuen Empfangsgebäude des Museums ermöglicht im Aussenraum neue Impulse zu setzen. Inspiriert von den historischen Gartenfotos Frau Bachmanns, entsteht an belebter Stelle ein ruhiger Gartenraum, der zum Aufenthalt einlädt. Der neue Aussenraum fügt der Freiraumstruktur Frauenfelds einen neuen Ort hinzu, der die Grünraumqualität der Stadt in Zukunft um eine weitere Facette bereichern wird (Visualisierung: Schmidlin Architekten).

Das neue Dorfzentrum
Buchrain. Lebenswert.

Dorfzentrum Buchrain | seit 2021
Roider Giovanoli Architekten, Zürich

Gross und Klein – Jung und Alt – Miteinander anstatt Nebeneinander. Dem Zusammenleben kommt im neuen Dorfzentrum Buchrains grosse Bedeutung zu. Ein mit der Umgebung gut vernetzter und offener Ort der Begegnung und des Aufenthaltes entsteht: kleine gepflasterte Plätze, grüne Parks , blühende Vorgärten, beschattete Strassenräume und ein multifunktionaler Platz für grosse Feste. Alle Wege führen durch das neue Dorfzentrum (Visualisierung: Nightnurse).

Das Regi Areal,
Gemeinschaftlich, lebendig und biodivers.

Regi Areal, Eschlikon | seit 2023
Roider Giovanoli Architekten, Zürich

Eine Vielfalt an klein-, mittel und grosskronigen Bäumen wie Ahorn, Hopfenbuche, Linde, Eiche und Traubenkirsche betten das neue Regi Areal vegetativ und stadtklimatisch wirksam in die bestehende Grünstruktur Eschlikons ein. Durch den übergreifenden Einsatz der Materialien, Ausstattungselemente und Bäume, sowie der offenen Gestaltung entsteht eine Umgebung, die das unmittelbare Umfeld explizit miteinbezieht. Der neue Aussenraum des Regi Areals wird zu so einem natürlichen Teil des Quartiers. (Visualisierung: Seraina Baechli).

Gemeinschaft in seiner
schönsten Form.

In der Fischenrüti, Horgen | nominiert für Hochparterre Kaninchen 2020
Ringli Züst Architekten, Zürich

Das gewachsene Ensemble aus Wohnhaus, Scheune und Remise stellt gemeinsam mit der umgebenden Landschaft den Ausgangspunkt der Überlegungen zum Aussenraum dar. Die Lage am Hang, eingebettet in die Horgener Kulturlandschaft, sowie der Blick auf See und Alpen bilden die landschaftlichen Potentiale des Ortes. Unter der Prämisse Bestehendes weiterzudenken werden gewachsene Strukturen und Spuren behutsam betrachtet und verdichtet. (Foto: Bernhard Zingler)

Im Spiegel der Natur,
sich selbst entdecken.

Ortsbeziehung
Trainings und Workshops

Wir sind der Überzeugung, dass eine nachhaltige Gestaltung von Orten und Landschaften nur dann gelingen kann, wenn wir uns auch bewusst mit unseren inneren Orten auseinandersetzen. Die Basis unserer Bildungs- und Vermittlungsarbeit liegt im Lesen von Orten und Landschaften. Im Rahmen unserer Workshops widmen wir uns aktiv der Beziehungsschulung Mensch – Umwelt und wie sich die Potentiale der Natur kraftvoll, kreativ und ausgleichend in Beruf und Alltag integrieren lassen. Je nach Themenschwerpunkt bedienen wir uns dabei unterschiedlicher Methoden (u.a. Achtsamkeit, Didgeridoo, Meditation, Naturpädagogik uvm.) (Foto: Bernhard Zingler)