Espenhof Nord

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„Vier präzise gesetzte Riegel, unterschiedlich lang, breit und hoch, ergeben einen grosszügigen Hof und zwei komplette Strassenzüge. Als lockeres Ensemble fügen sie sich schlüssig in das übergeordnete Grünraumgerüst ein und ergänzen den Espenhof Süd adäquat mit einer weiteren Hoftypologie.“

Das Projekt bettet sich in die Siedlungslandschaft Albisriedens mit ihren grosszügigen fliessenden Freiräumen ein. Der Grundgedanke der historischen Anlage „Espenhof Nord“ – als Beispiel des prototypischen Alterswohnens – wird fortgesetzt. Die bestehenden Potentiale des Ortes, wie der wertvolle Baumbestand und die Gestaltungsprinzipien der 1950er Jahre, werden bewahrt, neu interpretiert und im Hinblick auf eine zukunftsfähige Vision des „Alterswohnens 2030“ behutsam aber konsequent in die Zukunft geführt. Von Süden bildet die Langgrütstrasse und von Norden die Fellenbergstrasse das bekannte und bewährte Bild der Adressierung.

Typologisch werden drei verschiedene Häuser unterschieden, welche ihren spezifischen Charakter aus ihrer jeweiligen Lage entwickeln. Die Wohnungen werden direkt über den gemeinschaftlich genutzten Hof erschlossen. Haus A mit sechs Geschossen entlang der Fellenbergstrasse schirmt die Anlage vom Strassenlärm ab. Im Erdgeschoss sind die Büro- und Gewerberäume angeordnet. Haus B, C und D sind mit fünf Geschossen niedriger als das Haus A und treten in Dialog mit der bestehenden Siedlung im Westen. Die Laubengangerschliessung wird als halböffentlicher Aussenraum genutzt. Über diese Vorzone kommunizieren die Häuser mit dem gemeinschaftlichen Freiraum. Die Setzung vom Haus E, dem Gartenhaus, ist parallel zum fliessenden Raum der Freihaltezone.

Kategorien
Landschaft

Timeline
2019

Status
Wettbewerb, 5. Rang

Ort
Zürich, Schweiz

Bauherrschaft
Stiftung Alterswohnen, Zürich

Typologie
Siedlungslandschaft, Verdichtung, Altenwohnen

Architektur
Brassel Architekten, Zürich

Bauphysik, Haustechnik
Raumanzug GmbH, Zürich

 

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